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Forschung

Die AG wearHEALTH erforscht und entwickelt mobile und tragbare Gesundheitssysteme für die Prävention und die Rehabilitation, insbesondere:

Entlang dieser Anwendungsszenarien werden die folgenden Forschungslinien adressiert:

Als integraler Bestandteil der interdisziplinären Forschung werden ethische, legale und soziale Implikationen der entwickelten mobilen Gesundheitssysteme untersucht. Hier stehen die Aspekte Wahrung der Autonomie, Datenschutz & Privatsphäre, Wirksamkeit von Anreizsystemen im Gesundheitskontext, sowie Technologieakzeptanz im Vordergrund. Entsprechende Fragestellungen werden mit den Kooperationspartnern an der Technischen Universität Kaiserslautern, dem Netzwerk der interdisziplinären Kompetenzzentren in Deutschland sowie mit den Forschungspaten der AG bearbeitet.

Mobile Systeme zur Unterstützung der Bewegungsanalyse

Die AG entwickelt mobile Assistenzsysteme auf Basis tragbarer Sensoren, welche Ärztinnen und Ärzte, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Patientinnen und Patienten in der Rehabilitation des Bewegungsapparates unterstützen sollen. Dazu gehören ein einfach handhabbares, mobiles Bewegungsanalysesystem für interaktive Befundungen sowie mobile Systeme zur Unterstützung des Eigentrainings. Eine Herausforderung besteht in der Entwicklung einer selbstkonfigurierenden, mobilen Bewegungserfassung und –analyse zur Ermittlung relevanter Bewegungsparameter. Eine weitere Herausforderung stellt die Verwendung dieser Technologie für personalisierbare, motivierende Benutzerschnittstellen dar, welche nutzerangepasstes Feedback liefern und die Therapietreue unterstützen.

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Stressmanagement Apps zur Förderung eines gesunden Lebensstils

Die AG entwickelt mobile Applikationen (Apps) zum Umgang mit Stress. Das Vorgehen ist dabei iterativ und inkrementell. Ein zentraler Aspekt ist die Schulung der Selbstbeobachtung stress-relevanter Faktoren wie Schlaf, Ernährung, Sport, emotionales Empfinden, sowie die Wahrnehmung von positiven und negativen Ereignissen des Tages. Zusätzlich zu der Vermittlung von Stressbewältigungstechniken im Rahmen von digitalen Medien, beschäftigt sich die Gruppe mit sensorgestützten Lösungen zur Bereitstellung von Biofeedback in Entspannungsübungen mit und ohne Wearables. Die Apps wurden zunächst für die Primärprävention entwickelt. Mithilfe begleitender längsschnittlicher Feldstudien wird geprüft, ob sich die Anwendungen im Alltag bewähren. Basierend auf dem gesammelten Nutzerfeedback werden die Apps stetig verbessert und weiterentwickelt. Die daraus resultierende Gesundheitsapp "Stress-Mentor" soll ab Ende 2019 für Android-Geräte kostenlos verfügbar sein. Seit 2017 wird die App für den begleitenden Einsatz während der Rehabilitation für chronische Schmerzpatienten (Schmerz-Mentor) in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Halle (Saale) (Dr. Katja Regenspurger) weiterentwickelt. Eine Herausforderung liegt hier in der Gestaltung personalisierbarer, motivierender Benutzerschnittstellen, die nachhaltige Verhaltensänderungen unterstützen.

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